Hauptstraße | © rheingucken.de

Hauptstraße

Viele Fachwerkhäuser, die überwiegend im 17. und 18. Jahrhundert entstanden sind, prägen das Ortsbild des Dorfes. Sie ziehen sich vor allem entlang der Hauptstraße.

 Beispiele:

Das alte Pfarrhaus (mittelalterlicher Vorläufer im 30-jährigen Krieg zerstört), 1689, mit Allianzwappen des Kirchen-Erneuerers Johann Philipp Boos von Waldeck

In der Hauptstraße 4 ("Haus Bender"), zweizonig mit Mansarddach (ehemalige Weinwirtschaft)

Gegenüber vom Rathaus: Eckbau mit massivem Untergeschoss und profiliertem Gesims, Obergeschoss, Giebel und Zwerchhaus (1619)

Nr. 16, Eckhaus Hauptstraße/Schnatzenstraße (1579) – auch Haus „Schnatz“ genannt – ist das auffälligste Gebäude von Osterspai. Sein Formenreichtum am Schnitzwerk der Traufseite (Andreaskreuze, Viertelkreisbögen, Maskenköpfe) ist im Ort sonst unerreicht.

 

Fachwerkhaus in Osterspai


 

Zusammen mit Nr. 18 mit Mansarddach und doppelgeschossigem giebelgekröntem Erker, datiert 1739, sowie Nr. 20, einem einfachen Fachwerkbau ebenfalls mit Mandarddach, bildet es ein harmonisches Ensemble.

In der Breitenstraße das Doppelhaus mit zwei Zwerchhäusern und verzierten Brüstungen.

 

Fachwerkhaus in Osterspai | © Joachim Schönherr


 

Den Abschluss bildet dann die Katholische Pfarrkirche Sankt Martin

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